8. Juli 2008
Ach, irgendwie ist es doch schön in eine Stadt gezogen zu sein, die so viele Reize hat, dass sich hier wirklich mal Besucher blicken lassen. ![]()
Ich glaube, kein Sommer war bisher so von Besuchern prall wie dieser. Jetzt schon.
Meine Eltern waren da.
Der Prinz und seine Kinder waren da.
Nun ist ein lieber Kölner Kollege da und heute bekomme ich eine sms von einer lieben Schulfreundin, die mir auch mal so nebenbei eröffnet, dass sie grad in Berlin an den Mauerresten steht.
Zwar hat der Prinz leider den Regen mit nach B.-B. gebracht, aber hier ist der Regen zum Glück nicht ganz so hartnäckig wie in der Kölner Bucht. Wenn’s sich da einregnet, hört es ja meist wochenlang nicht wieder auf…
Ach, ich freu mich. Mit Besuchern durch Berlin zu streifen und Ecken kennenzulernen oder wiederzuentdecken macht mir riesigen Spaß.
Mit meinen Eltern habe ich die Spree genutzt, um Berlin unsicher zu machen.
Der Prinz hat mich mitgenommen in den Reichstag, wo ich einem Vortrag über die Geschichte des Gebäudes gelauscht habe, die ich so noch nicht kannte - und sicher so auch kein zweites Mal hören werde.
Was sich in den nächsten Tagen ergeben wird, erwarte ich mit Spannung, heute allerdings habe ich mir eine Auszeit gegönnt. Endlich ist Zeit zum Lesen da - und zum Selbstfinden. So lümmle ich mich seit langer Zeit mal wieder einfach auf Bett oder fatboy rum, trinke Tee und lese, was das Zeug hält.
Und genieße das Dasein. Wunderbar.


