Früher bei den Pfadfindern war das mein Spitzname. Wenn ich heutzutage in klimatisierten Zügen, Flugzeugen oder Räumen sitze – oder im Durchzug -, dann kühlen meine Hände auch gerne noch sehr nachhaltig aus.
Oder, wenn ich gezwungen bin, mir unter kaltem Wasser die Hände zu waschen.
Oder wenn ich z.B. Salat unter kaltem Wasser wasche. Ich weiß nicht, warum meine Hände dann so nachhaltig auskühlen, aber sie werden wirklich über Stunden nicht wieder warm.

Letzthin haben Michi (die ENDLICH wieder aus dem Urlaub zurück ist!!!) und ich Salat gemacht. Ich habe Gurke und Paprika abgespült, wozu man anmerken muss, dass in Michis Wohnung fast alles per kaltem Wasser geschieht, weil ihre Therme eine unglaublich lange Vorlaufzeit braucht, bis sie mal – dann – glühendheißes *g* brühendheißes Wasser produziert. Das nur am Rande, Salat spült man ja eh nicht warm ab… Stunden später jedenfalls fragte Michi mich, ob mir kalt sei, weil sie meine Eishände bemerkte.
„Nein, die sind noch kalt von vorhin, als ich die Gurke abgespült hab.“
Das fand sie schon unglaubwürdig, glaub ich.

Tags drauf waren wir bei mir. Ich habe eine neue Yogamatte, die ich in die Waschmaschine gesteckt hatte, um sie mal ordenlich zu reinigen (eine lange Geschichte…). Wie die meiste Wäsche, kam auch die Matte kalt aus der Maschine, wir haben sie „ausgewrungen“, wenn man das so nennen mag und eine ganze Weile später zusammen auf meinem fatboy gesessen (also Michi und ich, die Matte hing zum Trocknen im Bad). Michi wunderte sich über meine kalten Hände und fragte, ob ich frieren würde.
Ich setzte an:
„Nein, die sind noch kalt von vorhin, als …“
„… du gestern die Gurke geputzt hast.“

Ich hab sie wirklich vermisst. ;)