Mannometer, ich hab diesen Monat wirklich erst zweimal gebloggt? Olala.
Also, ich bin genesen. Zwar reduziert sich in meinem Rachen noch immer eine letzte Aphthe und mein Kreislauf regeneriert sich noch, aber ich komme just von der ärztlichen Abnahme. ;) Morgen muss ich zur Blutentnahme antreten, um zu bestätigen, dass es sich um eine Herpesinfektion handelte, denn da gibt es eigentlich keine Frage. Aber abklären sollte man’s trotzdem, denn vielleicht steckt ja doch was anderes dahinter, obwohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit…
Je mehr ich nach Abklingen der schlimmsten Symptome über Aphthen erfahren habe, desto mehr habe ich mich nachträglich geekelt… Eine andere Bezeichnung für das, was ich hatte, ist nämlich „Mundfäule“. Nicht, dass es sich anders angefühlt und geschmeckt hätte, der Begriff trifft’s ganz gut, aber wenn ich ihn höre oder schreibe, schüttelt’s mich schon wieder. Wenn diese Infektion bei Tieren ausbricht, dann nennt man sie „Maul- und Klauenseuche“… Das nur zum Vergleich.
Empfehlen kann ich’s nicht.
Aber ein Tipp, falls es mal den einen oder die andere von euch ereilen sollte: Den Mundraum mit Hochprozentigem ausspülen. Es brennt wie die Hölle, aber hilft. Einen Schluck (bei mir war’s Wodka) in den Mund und so lange drinbehalten und spülen, bis einem die Tränen runterlaufen. Wenn das Brennen nachlässt, ist auch das Pieken im Mund vorerst betäubt und man kann z.B. schmerzfrei essen oder trinken. Oder sprechen.

Mir geht’s also wieder gut, und ich habe einmal mehr gelernt, dass ein ausgeglichener Lebensstil wichtig ist für Körper und Seele.
Schlaft gut und genug, liebe LeserInnen und kümmert euch um eure Gesundheit. Und wenn’s euch gut geht, dann vergesst das nicht so schnell und verliert es nicht aus den Augen. Denn das ist auch so ein Luxus, den man viel zu selten schätzt.