Die Trampeline hat nun eine etablierte Freitagsroutine. Sie saugt. Gegen halb acht abends trampelt sie die Treppe runter und entsorgt ihr Pfandglas in unseren Glasmülltonnen im Hof (ich hatte mich mal gewundert, welcher Alki hier wohnt und sich der peinlichen Pfandpetzen einfach per Altglascontainer entledigt bis ich mich mal zeitgleich mit besagter Trampeline in der Müllecke befand und dies bezeugen konnte…). Circa eine Stunde später trampelt sie dann wieder über meinem Kopf herum – mit Anhang. Dann wird gekocht, Musik gehört (laut – natürlich), gegessen und dann gegen circa 23.00 Uhr ins Schlafzimmer umgesiedelt, um das Klappsofa klappern und die Wände wackeln zu lassen.

Pfft… Mir reicht’s allmählich mit den Hinterhofbeischlafsbezeugungen. In Michis Nachbarschaft wohnt eine Betthupe, die erst schreit, dann “stöhnt” und sich dann peu à peu zum Orgasmus japst – so dass sie gegen Ende wie ein kleiner, aber sehr lauter Kläffer klingt. Wer immer da auf ihr drauf ist, muss taub sein. Und wenn nicht voll und ganz, dann auf jeden Fall in dem Bereich der höheren Töne… Mannmannmann.

Vorletzten Freitag hatte ich das Glück, mit einem Freund bis spät in die Nacht durch Berlins Regierungsviertel zu ziehen und Fotos zu machen. So umgingen wir nicht nur prima eine der obigen Sessions, sondern schossen das eine oder andere schöne Bildchen.